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Zum Ende der Seite springen Spanien ( Stoppt Corrida )
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Spanien ( Stoppt Corrida ) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Umfrage zu TV-Übertragung von Stierkämpfen: Super-Ergebnis!

"Sollen Stierkämpfe im öffentlichen Fernsehen gesendet werden?" So lautete die Frage, die von einem spanischen Webportal gestellt wurde. 92,06 % der Stimmen wandten sich gegen die Übertragung des scheußlichen Spektakels im öffentlichen spanischen Fernsehen. Nur 7,09 % stimmten dafür. Allen, die unsere Aufforderung gefolgt sind und zu dem großartigen Erfolg beigetragen haben, danken wir vielmals!
Eine andere spanische Abstimmung, bei der es um die Meinung zu der Blutfiesta in Tordesillas ging, ist jetzt ebenfalls abgeschlossen. 88 % der Befragten - darunter auch 7 % Stierkampfanhänger! - lehnten das Massaker entschieden ab.
Quelle: stop corrida

Liebe Grüße Kalli

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Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet, das letzte Tier getötet ist, erst dann werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.

Kein Ei aus Quälerei - Kein Ei mit 3
06.11.2008 10:39 Kalli ist offline E-Mail an Kalli senden Beiträge von Kalli suchen Nehmen Sie Kalli in Ihre Freundesliste auf
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Zur Kenntnisnahme, liebe Grüße Kalli

Posted: 31 Mar 2009 03:06 PM PDT

Liebe TierfreundInnen,

zur Europawahl hat die französische Alliance Anticorrida an alle EU-Abgeordneten appelliert, sich für die Abschaffung des einer Zivilisation unwürdigen Stierkampfs in ganz Europa einzusetzen. Bitte beteiligen Sie sich an der europaweiten Debatte über das Verbot des Stierkampfs. Auf www.stop-corrida.info/1.2.1.ne… werden Sie an erster Stelle darüber informiert.

Dort finden Sie auch noch folgende Themen:
• Spanien: Die Stadt Manzanares El Real stimmt gegen den Stierkampf
• Südfrankreich: Stierkampf-Propaganda im Schulunterricht abgewehrt
• Europäische Konsultationen: Abschaffung des Stierkampfs nicht berücksichtigt
• Petition und Aufkleber gegen den Stierkampf
• Bayern: Stierkämpfe auf der Zugspitze (erscheint erst morgen!)

Herzliche Grüße aus Südfrankreich

Anke und Karl Daerner
www.stop-corrida.info/

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Kein Ei aus Quälerei - Kein Ei mit 3
01.04.2009 13:17 Kalli ist offline E-Mail an Kalli senden Beiträge von Kalli suchen Nehmen Sie Kalli in Ihre Freundesliste auf
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15.04.2009 Europa-Wahl: Cohn-Bendit gegen Corrida!

Bei einer Wahlkampfveranstaltung zur Europa-Wahl in Toulouse hat der EU-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit die Petition des Comité Radicalement Anti Corrida (CRAC) für die Abschaffung des Stierkampfs unterzeichnet. Cohn-Bendit ist für die kommende Europa-Wahl Spitzenkandidat der französischen Liste „Europe-Ecologie“.
Es gilt abzuwarten, ob seine Unterschrift für die CRAC-Petition, nun ihren Ausdruck im Wahlprogramm der Liste oder in einer ergänzenden Erklärung findet. Wir erinnern uns noch, dass die Fraktion der Grünen im EU-Parlament im Jahr 2007 mit 79% für die Schriftliche Erklärung 0002/2007 zur Abschaffung des Stierkampfs in Europa und die Streichung der Subventionen für die Züchter von „Kampfstieren“ gestimmt hat. Keine andere Fraktion hat so viel Stimmen zur Schriftlichen Erklärung beigetragen. Trotz vieler Aufforderungen war der Name Cohn-Bendit nicht unter den Unterzeichnern zu finden.
Umso mehr erwarten wir von dem deutsch-französischen Spitzenkandidat eine eindeutige Stellungnahme, um zu erfahren, ob sich die europäischen Grünen für die Abschaffung des Massakers in den Stierkampfarenen Südeuropas und die Streichung der Subventionen für Kampfstierzüchter einsetzen werden. Fragen Sie bitte Daniel Cohn-Bendit danach!
Quelle: CRAC – Newsletter

Liebe Grüße Kalli

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16.04.2009 Spanisches Fernsehen: Einschaltquote für Stierkampf auf Tiefstand

Nur 11,6% der Zuschauer sahen sich am Ostersamstag Stierkämpfe an.

Immer weniger Spanier sehen sich das blutige Spektakel im Fernsehen an. Damit wird eine positive Tendenz - wie auch zahlreiche Umfragen zeigen - bestätigt. Offensichtlich wird die Corrida als viel beschworenes nationales Kulturerbe von der spanischen Bevölkerung mit immer mehr Desinteresse bestraft.

Quelle: SOS Galgos, formula.tv

Liebe Grüße Kalli

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Zur Kenntnisnahme, liebe Grüße Kalli


Portugal: Eine dritte Stadt verweigert sich den Stierquälern

Nach Viana do Castelo und Braga hat das Seebad Cascais als dritte portugiesische Stadt sich geweigert, den Stierkämpfern Gelegenheit zu geben Stierkämpfe abzuhalten. Der Präsident des Stadtrates erklärte gegenüber der portugiesischen Tierschutzorganisation Animal: „Ich habe nicht die Absicht, eine neue Stierkampfarena zu bauen und ebenso nicht, Spektakel mit Tieren in einer mobilen Arena zu gestatten.“ Als Konsequenz kann ein am 20.Juni angekündigter Stierkampf in dem stark frequentierten Badeort in unmittelbarer Nähe von Lissabon nicht stattfinden.
Bitte danken Sie dem Stadtrat für die großartige Entscheidung mit dem folgenden Text oder mit Ihren eigenen Worten:


An:

gab.municipe@cm-cascais.pt; provedor.municipal@cm-cascais.

I congratulate you and the Municipality of Cascais for the excellent decision not accepting bullfighting in your beautiful city. Portugal, Europe and the world certainly need more politicians like you who are capable of making such important and courageous decisions.
Yours, very respectfully,

(Name und Adresse)

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17.04.2009 09:01 Kalli ist offline E-Mail an Kalli senden Beiträge von Kalli suchen Nehmen Sie Kalli in Ihre Freundesliste auf
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Betreff: Sensationeller Erfolg der Demo in Sevilla


Liebe TierfreundInnen,

die Demo gegen den Stierkampf in Sevilla war ein sensationeller Erfolg. Spanien ist nicht nur das Land der Tierquäler; es gibt auch einen großen Teil der Bevölkerung, den das Leiden der Tiere nicht unberührt lässt, worauf die enorme Beteiligung an der Demo hinweist. Wie notwendig es ist, nicht nachzulassen, dem Stierkampf das Wasser abzugraben, zeigen unsere heutigen Nachrichten :

Sensationell: 2000 Stierkampfgegner in den Strassen von Sevilla
Corrida als Weltkulturerbe - Wunschträume oder konkretes Projekt?
Blutlose Stierkämpfe in Las Vegas
Präsident Sarkozy vom Stierkampf fasziniert
FAZ.NET: Gipfel der Unverschämtheit
Tiere in Not erben Luxushotel an der Côte d’Azur

Nicht nur der Sumpf der Corrida macht uns hier in Südfrankreich zu schaffen, sondern auch die starken Regenfälle der letzten Tage, die das Land in einen Sumpf verwandelten. Mit der Hoffnung, dass der Corrida-Sumpf so bald wie möglich ausgetrocknet wird und uns der Mai wieder Sonnenschein beschert, grüssen wir Sie herzlich aus den Süden.
Anke und Karl Daerner
http://www.stop-corrida.info/

LG Kalli

Das Leid der Pferde wird dabei häufig vergesssen.

Kollateralschaden 1 und 2

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28.04.2009 08:33 Kalli ist offline E-Mail an Kalli senden Beiträge von Kalli suchen Nehmen Sie Kalli in Ihre Freundesliste auf
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„Ich weiß nicht, ob Sie einmal Ministerpräsident Ihres Landes sein werden, aber ich hoffe, dass Sie dann diese barbarische Kunst, die Sie Corrida nennen, beenden werden.“ Mit Wehmut werden die französischen Tierfreunde diesem Ausspruch von Jacques Chirac nachtrauern, den er 1989, damals noch Präsidentschaftskandidat, dem zukünftigen spanischen Ministerpräsidenten José Maria Aznar freundlicherweise bei einem Dinner servierte. Es sei auch daran erinnert, dass Chirac in Frankreich die Todesstrafe abschaffte. Die grausame Hinrichtung der Stiere in den Arenen Südfrankreichs abzuschaffen, versäumte er jedoch in seiner langen Amtszeit.

Nun ist ein neuer Besen in den Elysee-Palast eingezogen und verspricht Frankreich mit dem Kärcher-Hochdruckreiniger zu renovieren. Hoffnungen, dass der neue Präsident Nicolas Sarkozy damit auch den Stierkampf in den Gully der Geschichte spritzt, lässt er gar nicht erst aufkommen. Als Präsidentschaftskandidat hatten man von ihm den Eindruck, dass er am liebsten selbst als Torero in die Arena steigen würde, um den französischen Stier bei den Hörnern zu nehmen. Kurz vor dem zweiten Wahlgang gönnte er sich eine Ruhepause auf dem Gestüt eines Stierzüchters in der Camargue und zeigte sich der Journalistenmeute stolz zu Pferd als Möchtegern-Cowboy.

Nicolas Sarkozy ist fest im Stierkampfmilieu verankert. Seine Freunde sind unverbesserliche Stierkampffans und üben nicht nur auf ihn einen großen Einfluss aus. Christoph Lambert, schillernder Patron eines mächtigen Werbekonzerns und einflussreicher Wahlkampfberater Sarkozys, zählt zu den engen persönlichen Freunden des neuen Präsidentenehepaars, das sich häufig auf der Stierzuchtfarm ihres Freundes entspannte. Die Liebe zum Stierkampf, und nicht nur diese, teilt sich Lambert mit der französischen Stierkämpferin Marie Sara, die er heiratete. Teilhaber an seiner Farm ist, nebenbei gesagt, der zwielichtige Direktor der Stierkampfarena von Nîmes Simon Casas (1), an dessen Seite im letzten Jahr Sarkozy beim Stierkampf in Sevilla zu sehen war.

Die Liebe war es auch, die in Frankreich zu einem Medienskandal führte. Durch Lambert lernte Präsidentengattin Cécilia dessen Kumpel und Teilhaber am Mediengeschäft Richard Attias kennen und flüchtete mit ihm ins Liebesasyl nach Amerika. Paris Match heftete sich an die Fersen des Liebespaars und sorgte mit einer Fotoreportage über die delikate Affäre für eine hohe Auflage. Großzügig verzieh Nicolas Sarkozy seiner Frau den Seitensprung, doch dem Chefredakteur der Zeitschrift wurde keine Gnade gewährt. Er wurde gefeuert!

Nikolas Sarkozy kann sich auf seine Freundschaft mit den wichtigsten Medienmoguln Frankreichs verlassen. Als seine Frau „verdächtigt“ wurde im zweiten Wahlgang nicht an der Wahl teilgenommen zu haben, wurde ein Artikel im Journal de Dimanche darüber in letzter Minute auf Geheiß des Eigentümers der Zeitung zurückgezogen. Die mit Sarkozy befreundeten Medienmilliardäre sorgen auch dafür, dass in ihren Zeitungen, Fernseh- und Rundfunkkanälen über den Stierkampf gebührend berichtet und dort keine Kritik an ihrer perversen Leidenschaft geübt wird.

Sicherlich wäre es falsch, dem neuen Präsidenten unterzuschieben, dass die Stierkampfleidenschaft ein Kriterium für die Auswahl seiner Minister ist. Doch ist es schwer vorstellbar, dass ein Gegner der Barbarei in den politischen Kreisen, die den Präsidenten umgeben, Karriere machen könnte, schon gar nicht als Premierminister wie François Fillon, dessen zur Schau gestellte Bescheidenheit verbirgt, dass er begeisterter Stierkampfanhänger ist und zudem einem Arbeitskreis der Assemblé Nationale zum Schutz der „Tradition der Corrida“ angehörte. Auch die neue Innenministerin, die Ministerin für Gesundheit und Jugend, der Umweltminister und sein Vorgänger, der 2004 als stellvertretender Bürgermeister von Paris wegen fiktiver Arbeitsplätze verurteilt wurde (2), sind regelmäßig in den Stierkampfarenen im Süden anzutreffen und machen aus ihrer Passion an der Stierquälerei keinen Hehl.

Auch mit der Wahl der sozialistischen Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal hätte das Leiden der Stiere in den Arenen keine Ende genommen. Um es ihrem rechten Rivalen gleich zu machen, biederte sie sich den Stierquälern an und gab auf der Hazienda eines „Kampf“stierzüchters zur Freude der Stierkampfpresse von sich: „Der Stierkampf ist ein großartiges Spektakel. Ich verstehe die Leidenschaft derjenigen, die sich dafür begeistern.“ Es ist durchaus „verständlich“, dass sie die Unterstützung der sozialistischen Platzhirsche und „aficionados“ in Südfrankreich nicht verlieren wollte.

Nun muss Frankreich fünf Jahre mit einem Präsidenten leben, der nichts tun wird, um die Stierquälerei zu beenden, obwohl er lauthals nach seinem Wahlsieg verkündete, dass er sich verändert hat. Seine Antwort auf kritische Fragen der Alliance Anticorrida schien seine Läuterung zu bestätigen: „In meinen Augen ist es nicht die Rolle des nationalen Erziehungswesens, die Förderung des Stierkampfs gegenüber den Kindern zu gewährleisten.“ Der Stierkampf wird sich „ unter Berücksichtigung der Entwicklung der Gesellschaft, die mehr und mehr empfänglicher für die Frage nach dem Wohlergehen der Tiere ist“, weiterentwickeln. „Ferias ohne Stierkämpfe sind ein möglicher Weg der Entwicklung.“

Unzählige Stiere werden, bis diese Entwicklung eintritt, ihren Folterknechten weiterhin ausgeliefert sein. Die Stierquäler werden sich mit politischer Unterstützung des lokalen politischen Establishments ihr perverses Vergnügen nicht nehmen lassen. Eher wird den Stierquälern der Nachwuchs ausgehen, denn die Jugend interessiert sich nur noch wenig für das archaische Spektakel. Trotzdem nehmen wir Sarkozy beim Wort: „Es gibt keine Schicksalsfügung, weil es für jede Lage Gründe gibt, die unserem Lande eigen sind.“ Diesen Satz hämmerte der Nicolas Sarkozy dem französischen Volk zur Lösung aller Probleme pausenlos während des Wahlkampfs und noch nach seiner Inthronisierung als Präsident ein. Daran werden die Tierschützer seines Landes sich halten und ihm seine fatalistische Antwort an die Alliance Anticorrida ohne Unterlass unter die Nase reiben.

Ob Chirac oder Sarkozy, für die Stiere bleibt alles beim Alten - eine grausame Fatalität!

Und was sagen die anderen EU-Politiker dazu ?????? Nichts.

Liebe Grüße Kalli

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29.04.2009 19:25 Kalli ist offline E-Mail an Kalli senden Beiträge von Kalli suchen Nehmen Sie Kalli in Ihre Freundesliste auf
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Manchmal gibt es auch Erfreuliches zu berichten.Liebe Grüße Kalli


Liebe TierfreundInnen,

24.000 Unterschriften gegen den Stierkampf hat VETO - Verband Tierschutz-Organisationen Schweiz - gesammelt und am 28. Mai der Spanischen Botschaft in Bern übergeben. Das ist ein phantastisches Ergebnis!
Nach dem katalonischen Referendum ist es das zweite Mal, dass der Stierkampf in Europa eine massive Abfuhr erlitten hat. Über die Schweizer Petition und wie es nun in Katalonien weitergeht, können Sie heute bei unseren Neuigkeiten auf http://www.stop-corrida.info/1.2.1.news.htm nachlesen. Weitere Themen sind:

Barcelona: Benefizkonzert für die Stiere
Nîmes: Lee Cooper zieht Werbung mit Stierkampf zurück
Madrid: Antistierkampfaktivisten riskieren saftige Geldstrafen
Wichtige Demos
Grobe Fahrlässigkeit: Französische Stierzüchter auf der Anklagebank
“Ban Bullfighting News” in neuer Form
Madrid: Blutige Rache eines Stiers
Wir wünschen Ihnen ein schönes sonniges Wochenende und grüssen Sie aus Südfrankreich.
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05.06.2009 19:49 Kalli ist offline E-Mail an Kalli senden Beiträge von Kalli suchen Nehmen Sie Kalli in Ihre Freundesliste auf
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Anti-Stierkampf Demonstration Granada 13. Juni

CACMA und RESCATE ANIMAL GRANADA haben zur Demonstration am 13. Juni zur Abschaffung der Tauromachie aufgerufen.
Fronleichnam, auch dieser christlichen Feiertag, schützt die Stiere nicht vor Folter. Die Kirche wird wieder Komplize der Stierkämpfe im Namen von Gott sein. Die katholische Kirche erlaubt, dass das christliche Fest Corpus Christi (Fronleichnam) in ihrem Namen von Blut befleckt sein wird. Vergessen sind die einstigen Verbote, so hatte 1567 hat der heilige Papst Pius V. in der Bulle De Salute Gregis den Stierkampf verboten.

http://www.sos-galgos.net/2009-06-08/ant...da-13-juni.html

Quelle: TVG - Pulheim e.V.

Liebe Grüße Kalli

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09.06.2009 10:48 Kalli ist offline E-Mail an Kalli senden Beiträge von Kalli suchen Nehmen Sie Kalli in Ihre Freundesliste auf
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Spanien entdeckt das Tier im Stier

Kampf um Kultur: Tausendfach krönen brutale Spektakel die Fiestas, immer mehr Menschen lehnen sie ab

Ungleicher Kampf. Die Stiertreiben können zwar auch für die Menschen tödlich enden – in der Regel sind es aber die Tiere, die malträtiert werden. Foto: dpa Von Ralph Schulze, Madrid
20.7.2009 0:00 Uhr Von Ralph Schulze, Madrid

Ladrillero rannte verzweifelt um sein Leben. Durch die Gassen des westspanischen Dorfes Coria. Verfolgt von einer johlenden Meute. Zwei Stunden dauerte die Hetzjagd, bei der Ladrillero einer 27-jährigen Frau seine Hörner in den Leib rammte. Dann, vor der 250 Jahre alten Kathedrale des 13 000-Einwohner-Ortes, gingen dem Stier die Kräfte aus. Er sackte zuckend zu Boden. Ein Gnadenschuss beendete sein Leben.

Auftakt für ein typisches Dorffest in Spanien. Es hätte freilich für Ladrillero noch schlimmer kommen können: In früheren Jahren bewarfen die Dorfbewohner die Stiere während der Treibjagd durch die Straßen mit Dartpfeilen. Bevorzugte Wurfziele waren dabei Hoden und Augen. Dies hatte Bürgermeister Juan Valle Barbero nun verboten. Obwohl, so der Bürgermeister, die Pfeilspitzen den Stieren eigentlich „kaum wehtun“ würden. „Aber sie fügen dem Ruf unseres Festes großen Schaden zu.“ Ein bescheidener Erfolg der Tierschützer, die gegen solche „Fiestas der Stierquälerei“ immer heftiger protestieren.

Auch im Costa-Blanca-Ort Denia marschierten dieser Tage die Gegner der „Tierfolter“ auf – jedoch ohne größeres Gehör zu finden. Beim „Bous a la Mar“ (Stiere ins Meer) werden die Bullen über den Hafenkai und dann ins Meer gejagt. Per Abschleppseil fischt man die Stiere dann, wenn sie noch leben, aus dem Wasser. Dieses Volksfest in der Urlaubshochburg Denia am Mittelmeer finden die Spanier so bedeutend, dass es von der Regierung zur „Fiesta von nationalem touristischem Interesse“ erklärt wurde.

Nun rüsten sich spanische und internationale Tierschutzverbände zum Protest gegen weitere fragwürdige und berüchtigte Stier-Volksfeste: Beim „Toro de la Vega“ im zentralspanischen Nest Tordesillas wird im September der Stier von Lanzenreitern und unter dem Gejohle der Zuschauer mit Speeren malträtiert – bis er stirbt. Weil dabei besonders viel Blut fließt, haben Fotografen und Kameraleute keinen Zutritt. Ein „grausames Spektakel“, empört sich der spanische Europa-Abgeordnete der Grünen David Hammerstein, das „eines der hässlichsten Gesichter der Tiermisshandlung in Spanien“ zeige.

Kaum besser ist der Ruf der Fiesta „Toro de fuego“ (Feuerstier) in Medinaceli, ebenfalls in tiefer zentralspanischer Provinz. Dort werden die Bullen im November in der Dunkelheit mit brennendem Gehörn durch den Ort in die Arena getrieben. Es gibt kaum ein Dorf in dem beliebten Urlaubsland, das keine Hatz oder einen Stierkampf organisiert, stets zu Ehren des örtlichen Schutzheiligen: Rund 20 000 solcher Spektakel gibt es pro Jahr. „Tierquälerei als Volkssport“, nennen die Gegner diese Massenfeste, die mit Steuergeldern organisiert werden. „Traditionspflege“, lautet die Standardreplik aus den Rathäusern. Doch die Front der Gegner wird stärker: Umfragen zufolge sind drei Viertel der Spanier gegen die blutigen Stiergemetzel. Spaniens „Anti-Stierkampf-Partei“ erhielt immerhin bei ihrem Debüt bei der letzten Europawahl 45 000 Stimmen. Und in der nordspanischen Metropole Barcelona erzwangen die Tierfreunde nun mit 200 000 Unterschriften, dass das Parlament der Region Katalonien demnächst ein Stierkampfverbot diskutieren muss.

Doch obgleich in Katalonien der Widerstand besonders vernehmbar ist, glauben nur wenige, dass ein Verbot durchkommt. Ganz zu schweigen von einer nationalen Initiative. Man weiß zwar, dass der sozialdemokratische Regierungschef Spaniens, Jose Luis Zapatero, mit einem Bann sympathisiert. Doch die Stierkampffreunde sitzen in allen Parteien – und im Königshaus: König Juan Carlos ist Spaniens prominentester Fan. Erst vor kurzem feierten 19 000 Menschen in der monumentalen Arena Barcelonas den Star-Torero Jose Tomas. Trugen ihn, nachdem er mit seinem Degen sechs Stiere erledigt hatte, auf den Schultern vom Platz. Wie einen Gladiator. „Vergötterung von Jose Tomas“, titelte entzückt die nationale Zeitung „ABC“.

„Die Größe einer Nation lässt sich daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt“, sinnierte schon vor langer Zeit Mahatma Ghandi, der berühmte Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 20.07.2009)
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/art1117,2851943

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21.07.2009 14:43 Kalli ist offline E-Mail an Kalli senden Beiträge von Kalli suchen Nehmen Sie Kalli in Ihre Freundesliste auf
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